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03.03.2009
Raumordnungsverfahren für Erdgasleitung OPAL beendet

Für den Bau der Erdgas-Pipeline von der Ostsee nach Sachsen (OPAL) durch das Land Brandenburg ist ein erster planerischer Schritt getan.

Potsdam (dpa/bb) - Für den Bau der Erdgas-Pipeline von der Ostsee nach Sachsen (OPAL) durch das Land Brandenburg ist ein erster planerischer Schritt getan. Das Raumordnungsverfahren für den südlichen Abschnitt der Erdgasleitung sei abgeschlossen, teilte das Infrastrukturministerium am Montag in Potsdam mit. Damit seien im Vorfeld mögliche Konflikte entschärft worden. Der Abschluss des Raumordnungsverfahrens bedeute noch keine Baugenehmigung, erläuterte das Ministerium. Das energierechtliche Planfeststellungsverfahren zur Genehmigung des Bauvorhabens läuft jetzt beim Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe.

«Das Ministerium hatte das Raumordnungsverfahren zeitweilig ausgesetzt, damit weitere Varianten für eine Verdichterstation in die Beurteilung einbezogen werden konnten», hieß es. Es sei auf Anliegen von Anwohnern im Raum Groß Köris (Dahme-Spreewald) reagiert worden. Dort sollte die Verdichteranlage entstehen. Im Ergebnis des Raumordnungsverfahrens sei eine verträgliche Trassenführung erreicht worden.

Die Wingas GmbH & Co. plant eine Anbindung an die Ostsee-Pipeline, Mit der Leitung soll russisches Erdgas durch die Ostsee transportiert werden. Geplant ist, das Gas durch zwei Anbindungsleitungen - der NEL Richtung Westen und der OPAL Richtung Süden - an Land weiterzuleiten. OPAL soll rund 470 Kilometer durch Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen führen.



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