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07.09.2011
Ein Denkmal für die OPAL

Heideblick. Ein einzigartiges Denkmal ist das neue Wahrzeichen von Waltersdorf: Ein Pipelinerohr der Erdgasleitung OPAL ziert seit Anfang September den Ortseingang der Gemeinde südlich von Berlin. Initiiert wurde das Denkmal von Bürgermeister Dietmar Becker. "Von meiner Terrasse aus konnte ich die Bauarbeiten auf der OPAL-Trasse jeden Tag beobachten“, erzählt der pensionierte Direktor des Gymnasiums in Luckau. "Und immer wenn mein jüngstes Enkelkind, ein sechsjähriger Junge, zu Besuch kam, wollte er auf die Baustelle und sich die großen Maschinen anschauen.“ Zur großen Enttäuschung des Enkels war im Frühjahr jedoch nicht nur die Baustelle, sondern auch das gigantische Pipelinerohr verschwunden. „Der Kleine konnte es nicht glauben“, sagt Becker. Doch der Waltersdorfer Bürgermeister wusste wie er seinem Enkel eine Freude bereiten konnte: Während der Bauarbeiten hatte er Claudio Tiano kennengelernt, Bauleiter der Firma Bonatti, die im Auftrag der WINGAS und der E.ON Ruhrgas die OPAL-Pipeline im südlichen Brandenburg bauten. Der konnte helfen. Nur ein paar Wochen später war die Gemeinde Waltersdorf Besitzer eines 1,5 Meter langen Pipelinerohres. Platziert haben es die Arbeiter direkt vor Beckers Haus, am Ortseingang von Waltersdorf. Von dort aus führt ein Radweg nach Luckau, der nicht nur von den Einheimischen, sondern auch von zahlreichen Touristen geschätzt wird. Den örtlichen Bauhof wurde beauftragt, eine kleine Schautafel zu erstellen, und die WINGAS-Pressestelle stiftete eine Infotafel, die die Dimension und die Bedeutung des OPAL-Projekts detailliert erklärt.  Im Beisein  des stellvertretenden Landrates, der Bürgermeister der umliegenden Gemeinden sowie zahlreicher Einwohner Waltersdorf wurde das neue OPAL-Denkmal jetzt feierlich eingeweiht. Auch Gerald Lehmann, Bürgermeister der Stadt Luckau, ließ sich die Eröffnung des Wahrzeichens nicht entgehen. Die Bauarbeiten für die OPAL in seiner Region seien „für alle sehr angenehm verlaufen.“ Die hohe Akzeptanz, die das Projekt in der Region genieße, liege vor allem an der guten Zusammenarbeit mit der WINGAS-Gruppe. „Ein Unternehmen, das alle Zusagen einhält, und offen mit den betroffenen Bürgern und Gemeinden kommuniziert, ist in der Region immer willkommen.“



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