Aktuelles
08.06.2009
Freiberger Erinnerungen
Die Ostsee-Pipeline-Anbindungs-Leitung (OPAL) wird zum Forschungsobjekt der TU Bergakademie Freiberg: Eine Bildungskooperation zwischen der Hochschule und der WINGAS sowie der zur WINGAS-Gruppe gehörenden OPAL NEL TRANSPORT GmbH macht dies möglich.
Freiberg/Kassel, 09.06.2009. Die Ostsee-Pipeline-Anbindungs-Leitung (OPAL) wird zum Forschungsobjekt der TU Bergakademie Freiberg: Eine Bildungskooperation zwischen der Hochschule und der WINGAS sowie der zur WINGAS-Gruppe gehörenden OPAL NEL TRANSPORT GmbH macht dies möglich. Im Zuge der Kooperation fördern die Unternehmen Diplomarbeiten, Ingenieurpraktika und ermöglichen den Studenten der Bergakademie, unterschiedliche Phasen und Bauabschnitte zu besuchen. Die Leitung selbst verläuft nur wenige Kilometer vom Standort der Hochschule entfernt.

Karsten König und Mirko Ewert
Eine Verbindung zwischen Freiberg und Kassel existiert jedoch nicht erst seit dem Startschuss zur Bildungskooperation. Eine Handvoll Absolventen aus der sächsischen Erzgebirgsstadt hat in den vergangenen Jahren die Belegschaft der WINGAS und deren Tochtergesellschaften immer wieder verstärkt.
Karsten König erinnert sich vor allem an "die gute und persönliche Betreuung durch das Lehrpersonal" während seiner Freiberger Zeit. Der 33 Jahre alte Dipl. Geologe und Dipl. Wirtsch.-Ing. studierte Geologie - Paläontologie an der TU Bergakademie, wo er 2002 sein Studium erfolgreich abschloss. Heute bildet unter anderem die Planung für den Bau eines Erdgasspeichers in Jemgum im Emsland den Schwerpunkt seiner Tätigkeiten für die WINGAS.
Auch Reiko Herrling (35) hat in Freiberg studiert. Im Dezember 2004 schloss er sein Studium (Markscheidewesen und Geodäsie) erfolgreich ab. Die erworbenen Kenntnisse fließen heute in die Aufgaben unter anderem als Projektingenieur im Bereich Speicherbau ein.
Ex-Student im Förderverein
Eine besondere Beziehung nach Freiberg besitzt Dipl.-Ing. Mirko Ewert. Seit über zehn Jahren engagiert sich Ewert als Mitglied im Verein "Freunde und Förderer der TU Bergakademie Freiberg e. V." und im Förderkreis Gastechnik (Gaserstammtisch Sachsen- Thüringen) für die Förderung der Bergakademie. Seit fast zwei Jahren ist Ewert bei WINGAS im Bereich Betriebstechnik (Fachgebiet Kathodischer Korrosionsschutz) tätig. Ein Stückchen Freiberg wird dank seiner Mithilfe auch bald in Kassel zu sehen sein: Im Sommer zeigt die Ausstellung Historischer Gasgeräte einen Teil der kleinen Schätze aus dem Freiberger Gasmuseum in der Unternehmenszentrale der WINGAS in Kassel. Studiert hatte Mirko Ewert in Freiberg von 1989 bis 1994 in der Fachrichtung Energiertechnik, Spezialisierung Gastechnik.
Dr. Gerhard König, Geschäftsführer der WINGAS, betrachtet die Kooperation als weiteren Ansporn: „Wir hoffen, die Studenten der Bergakademie für die Arbeit in unserer Branche weiter begeistern zu können.“ Mit den bisher guten Erfahrungen, die das Unternehmen selbst mit ehemaligen Studenten der Bergakademie gemacht habe, setze WINGAS weiter auf Ausbildung „Made in Freiberg“.
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