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14.09.2009
Anschlussröhren an Ostsee-Pipeline vor Baubeginn

Die Pläne zur Ostseepipeline-Anbindung in Brandenburg gehen in eine entscheidende Phase.

Potsdam (dpa/bb) - Die Pläne zur Ostseepipeline-Anbindung in Brandenburg gehen in eine entscheidende Phase. Das Planfeststellungsverfahren für den märkischen Südteil werde im Oktober erörtert, für den Nordteil sei dies bereits geschehen, antwortete Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns (CDU) auf eine parlamentarische Anfrage. Wann der mögliche Planfeststellungsbeschluss anstehe, sagte Junghanns nicht. In Baruth (Teltow-Fläming) ist eine sogenannte Verdichterstation geplant, in Groß Köris (Dahme-Spreewald) sollen jährlich bis zu 4,5 Milliarden Kubikmeter Erdgas in bereits vorhandene Gasnetze geleitet werden.

Die «Ostsee-Pipeline-Anbindungs-Leitung» (OPAL) soll über 470 Kilometer durch Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen führen und russisches Gas aus der «Nord Stream»-Leitung an die tschechische Grenze bringen. In Thüringen und Sachsen ist der Baubeginn der Trasse nach Angaben des Energieversorger WINGAS bereits für Oktober geplant, die Kosten des Baus liegen bei rund einer Milliarde Euro. OPAL soll im Herbst 2011 das erste Gas transportieren. Dank der Pipeline könne künftig der steigende Erdgas-Bedarf in Deutschland und Tschechien gedeckt werden, sagte Junghanns.



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