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02.10.2009
Nord Stream lässt auf Ostsee-Gastrasse Minen räumen
Für den Bau der deutsch-russischen Ostsee-Gaspipeline lässt das Firmenkonsortium Nord Stream jetzt den Meeresboden von Minen räumen.
Zug/Lubmin - Für den Bau der deutsch-russischen Ostsee-Gaspipeline lässt das Firmenkonsortium Nord Stream jetzt den Meeresboden von Minen räumen. Die finnischen Behörden hätten die Genehmigung für die Beseitigung der gefährlichen Sprengkörper in ihren Gewässern außerhalb der Zwölf-Seemeilen-Zone gegeben, teilte Nord Stream am Freitag im schweizerischen Zug mit.
In dem etwa 50 Meter breiten Verlegekorridor seien bei Voruntersuchungen 27 Minen in finnischen und eine in schwedischen Hoheitsgewässern gefunden worden. Dabei handele es sich um deutsche, russische und finnische Altlasten aus dem 1. und 2. Weltkrieg. Die Sprengungen, mit denen noch in diesem Jahr begonnen werde, seien die von den Behörden bevorzugte Entsorgungsmethode, sagte Nord-Stream-Sprecher Jens Müller.
Nord Stream will im Frühjahr 2010 mit dem Bau der 7,4 Milliarden Euro teuren und 1200 Kilometer langen Trasse zwischen dem russischen Wyborg und dem deutschen Lubmin beginnen. Die Pipeline soll 2011 zunächst mit einer jährlichen Kapazität von 27,5 Milliarden Kubikmeter in Betrieb gehen.
Nord Stream hatte bei Vorerkundungen den Meeresboden auf 6000 Kilometern Länge nach metallischen Gegenständen untersucht und danach die Trasse festgelegt. In deutschen Hoheitsgewässer waren keine Minen entdeckt worden.
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