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16.11.2009
„Neue Dimensionen im Pipelinebau“
Die OPAL wird Realität: Auf den jeweils rund 100 Kilometer langen Trassenabschnitten in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen laufen die Arbeiten für die erste Anschlussleitung der Ostseepipeline Nord Stream auf Hochtouren.
Die OPAL wird Realität: Auf den jeweils rund 100 Kilometer langen Trassenabschnitten in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen laufen die Arbeiten für die erste Anschlussleitung der Ostseepipeline Nord Stream auf Hochtouren – und die Fortschritte sind beeindruckend: Insgesamt ist auf mehr als 125 Kilometern der Mutterboden geräumt worden, fast 25 Kilometer Pipelinerohr sind zudem schon verschweißt.

WINGAS-Geschäftsführer Dr. Gerhard König in Lichtenberg
In den vergangenen Tagen wurden nun die ersten Rohre verlegt. Mit dabei: WINGAS-Geschäftsführer Dr. Gerhard König, der sich im sächsischen Lichtenberg ein Bild von den Bauarbeiten des derzeit größten deutschen Erdgasinfrastrukturprojekts machte. „Wir stoßen mit bewährter Technik in neue Dimensionen vor“, sagte König beim Anblick des ein Kilometer langen, über 800 Tonnen schweren Rohrstranges, der von den wuchtigen Kränen, den so genannten Seitenbäumen, fast spielerisch leicht in den Rohrgraben gelegt wurde. Die Rohre mit einem Durchmesser von 1,40 Metern sind die bislang größten in Deutschland im Erdreich versenkten Pipeline-Rohre. König: „Die Arbeiter hier draußen auf der Baustelle machen einen tollen Job.“
Die Bauarbeiten für die über 470 Kilometer lange OPAL (Ostsee-Pipeline-Anbindungs-Leitung) haben im Spätsommer parallel in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen begonnen. Die Baugenehmigung für den Abschnitt in Brandenburg wird für Anfang 2010 erwartet – dann sollen die Bauarbeiten auch hier beginnen. In der Hochphase werden bis zu 2000 Bauarbeiter entlang der OPAL tätig sein. Die Inbetriebnahme der Leitung ist für Oktober 2011 geplant. Der Baustart der zweiten Anschlussleitung der Nord Stream – die Norddeutsche Erdgasleitung (NEL) – ist für das Frühjahr 2011 geplant. Während die OPAL von Lubmin bis nach Brandov an der deutsch-tschechischen Grenze verläuft, soll die NEL bis zum Erdgasspeicher Rehden, südlich von Bremen, führen.
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