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20.01.2009
«Zubringer» zu Ostsee-Pipeline - Raumordnungsverfahren endet
Die beiden Raumordnungsverfahren für die Erdgasleitung OPAL durch Brandenburg stehen vor dem Abschluss.
Potsdam (dpa/bb) - Die beiden Raumordnungsverfahren für die Erdgasleitung OPAL durch Brandenburg stehen vor dem Abschluss. Das Verfahren für den bis Spreenhagen (Oder-Spree) führenden nördlichen Abschnitt wird Ende Januar, für den Südabschnitt Mitte März abgeschlossen, wie das Infrastrukturministerium am Dienstag in Potsdam berichtete. Planerisch zeichne sich ab, dass die Variante der Trasse über Baruth (Teltow-Fläming) als verträglich beurteilt werden könne. Durch die Leitung solle ein Großteil des künftig durch die Ostsee-Pipeline nach Deutschland gepumpten russischen Erdgases in den Süden Deutschlands und Mitteleuropas weitergeleitet werden.
Den Angaben zufolge führen 270 der 480 Kilometer langen Trasse von Greifswald/Lubmin (Mecklenburg-Vorpommern) nach Olbernhau (Sachsen) durch Brandenburg. In Radeland (Teltow-Fläming) sei eine Verdichterstation geplant, hieß es. Die im Sommer 2007 eröffneten Raumordnungsverfahren waren ausgesetzt worden, um weitere Unterlagen zu erarbeiten. Zudem sollten Varianten geprüft werden, um Konflikte weitgehend vermeiden zu können. Diesen beiden Verfahren folgt das Planfeststellungsverfahren. Es wird vom Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg durchgeführt.
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