Aktuelles
02.03.2010
GDF Suez wird an Ostsee-Pipeline beteiligt
Der französische Energiekonzern GDF Suez wird an der Gaspipeline Nord Stream durch die Ostsee beteiligt.
Paris - Der französische Energiekonzern GDF Suez wird an der Gaspipeline Nord Stream durch die Ostsee beteiligt. Das teilte der französische Präsident Nicolas Sarkozy am Montagabend nach einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Dmitri Medwedew in Paris mit. GDF Suez erhält eine Neun-Prozent-Beteiligung an der Nord Stream AG, die die gut 1200 Kilometer lange Gaspipeline vom russischen Wyborg durch die Ostsee bis Lubmin bei Greifswald bauen wird. Das Projekt soll Ende 2011 fertiggestellt sein und zunächst 27,5 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr transportieren. Ein Jahr später soll die Kapazität verdoppelt sein. Die Baukosten liegen bei 7,5 Milliarden Euro. An Nord Stream sind auch die deutschen Konzerne BASF/Wintershall und Eon sowie Gasunie aus den Niederlanden beteiligt.
Im April soll mit der Verlegung der Röhren vom russischen Wyborg bis Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern begonnen werden. In Lubmin wird das anlandene Erdgas über die Anschlussleitungen OPAL in südliche Richtung bis in die Tschechische Republik und die NEL in westliche Richtung wetier transportiert. Die NEL und die OPAL verknüpfen die Nord Stream mit dem bestehenden überregionalen Leitungssystem und stärken damit die Bedeutung Deutschlands als Erdgasdrehscheibe Europas.
Mit Material der dpa
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