Fragen & Antworten
Nordal
Warum NORDAL keine Alternative sondern nur einen Ergänzung zur OPAL sein kann.
Zwischen Lubmin und Berlin verlaufen zwei Leitungen. Würde nicht eine der beiden Leitungen – die OPAL oder die Nordal – völlig ausreichen?
Für die enormen Erdgasmengen, welche in Zukunft unter anderem über die NORD STREAM in das deutsche und europäische Ferngasleitungsnetz fließen sollen, reichen die bestehenden Leitungskapazitäten nicht. Daher muss die Leitungsnetzinfrastruktur ausgebaut werden. Über die OPAL (Durchmesser 1,40 Meter) werden zukünftig über 35 Milliarden Kubikmeter pro Jahr mit einem maximalen Betriebsdruck von 100 bar nach Deutschland und Europa transportiert.
Damit der Bezug solcher Erdgasimportmengen auch gewährleistet werden kann, ist es notwendig, zuverlässige, durchgehend nachvollziehbare und effiziente Transportrouten zu etablieren. Es ist nicht ausreichend, dass ein Teil der Erdgasmengen einfach nur in das deutsche Erdgasfernleitungssystems hineintransportiert wird, die wirtschaftliche und logistisch sinnvolle Weiterleitung dabei jedoch offen bleibt. Daher favorisieren die WINGAS GmbH & Co. KG und E.ON Ruhrgas die vorliegende Pipelinevariante.










