Fragen & Antworten

Umwelt

Wie der Umweltschutz Planung und Bau der OPAL bestimmt.

Wie werden negative Auswirkungen des Leitungsbaus auf die Umwelt verhindert?

Bei Planung, Bau und Betrieb der Leitung werden ökologische Aspekte berücksichtigt. Auch alle nationalen Gesetze zu Umweltschutz und Sicherheit sowie die unternehmenseigenen hohen anerkannten Standards werden beachtet.

Die Fernleitungen nehmen nicht den kürzesten, sondern den für die Anforderungen von Mensch und Umwelt sinnvollsten Weg – und das unter der Berücksichtigung aller gesetzlichen Auflagen und der Landesplanung.

Das Finden einer Leitungstrasse erfolgt im Dialog mit den zuständigen Behörden während des Raumordnungsverfahrens. Nach der ersten Detailplanung werden die Grundstückseigentümer angesprochen und die erforderlichen Wegerechte erworben. Darüber hinaus berücksichtigen die Planungen landschaftliche Gegebenheiten – im Wald wird beispielsweise ein schmalerer Arbeitsstreifen angelegt als auf einer freien Fläche. Nach dem Leitungsbau ist von der Erdgasleitung nicht mehr viel zu sehen – nur noch gelbe Markierungspfähle zeigen noch an, wo die Trasse verläuft. Die Flächen können wieder landwirtschaftlich genutzt oder landschaftlich gestaltet werden. Bäume dürfen in einem Abstand von 2,5 Metern zur Rohraußenkante wieder gepflanzt werden. Mit einer Überdeckung von mindestens einem Meter liegt die Erdgas-Fernleitung sicher vor äußeren Einflüssen.

Im Interesse des Umweltschutzes werden die Eingriffe in Natur und Landschaft so gering wie möglich gehalten. Die Baumaßnahme wird durchgängig durch eine ökologische Baubegleitung unterstützt und dies von der Bauvorbereitung bis zur Renaturierung und Rekultivierung der Arbeitstrasse. So entstehen landschaftsökologisch verträgliche bautechnische Lösungen für die praktische Planumsetzung.

Beide Unternehmen verfügen über jahrzehntelange Erfahrung und Kompetenz im Fernleitungsbau und arbeiten in partnerschaftlicher Kooperation auch mit den jeweiligen Bauernverbänden zusammen.

Erdgasfernleitungen transportieren große Energiemengen sicher, schnell und wirtschaftlich. Sie sind zugleich äußerst umweltschonende Mittel und Wege des Energietransports. Strenge Auflagen für den Bau der Leitungen stellen einen maximal möglichen Landschaftsschutz sicher und reduzieren den Eingriff in die Natur auf ein Mindestmaß. Hohe Sicherheitsanforderungen an den Betrieb und an das eingesetzte Material sowie regelmäßige intensive Kontrollen mit modernster Technik während des Betriebs sorgen für den hohen Sicherheitsstandard dieser Transportsysteme.

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Ohne einen Eingriff in die Landschaft ist das Verlegen einer Pipeline nicht möglich. Dennoch ist davon nach einiger Zeit nichts mehr zu sehen. Wie geht das?

Nach der Leitungsverlegung werden die landwirtschaftlichen Flächen rekultiviert. Mit Hilfe modernster Technik wird der Boden gelockert. Teilweise wird zusätzlich noch Ölrettich angepflanzt. Die tiefen Wurzeln lockern und durchlüften den Boden.

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Wird die Bedeutung der Rekultivierung weiter zunehmen?

Davon ist auszugehen. Ziel ist es, die genutzten Flächen in dem Zustand an den Eigentümer bzw. der Bewirtschafter nach der Verlegung zurückzugeben, in dem die Unternehmen die Fläche übernommen haben. Dabei gehen die Maßnahmen der Bauträger teilweise sogar über die gesetzlichen Anforderungen hinaus.

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Welche Maßnahmen ergreift WINGAS als bauausführendes Unternehmen für die Rekultivierung?


Schon bei der Wahl der Baufirmen achten die Auftraggeber darauf, dass diese über die entsprechende Kompetenz verfügen. Darüber hinaus unterstützen unternehmenseigene Agraringenieure die Baufirmen und die Bauleitung bei individuellen Rekultivierungskonzepten.

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Auf welche Art werden Gewässer gequert?

Die Festlegung der optimalen Querungsart von Gewässern bestimmt sich in erster Linie aus den oberflächennahen geologischen Gegebenheiten. Die geotechnischen Rahmenbedingungen, aber natürlich auch die uferseitigen Landschaftsräume, bestimmen die bauliche Ausführung der Leitungsverlegung in und an Gewässern. So kommen offene Verlegeverfahren (das Einziehen eines Dükers in einem ausgebaggerten Rohrgraben) wie auch grabenlose Verlegeverfahren in Betracht, die allerdings gerade in den uferseitigen Auenbereichen die Anlage von größeren Start- und Zielgruben notwendig werden lassen. Zu jeder Querungsstelle mit Fließgewässern wird ein individuelles, der örtlichen Situation angepasstes Kreuzungsbauwerk errichtet.

Bei allen Kreuzungsbauwerken werden sowohl das Gewässer als auch die Uferbereiche renaturiert. So ist schon ein Jahr nach der Verlegung der Erdgasfernleitung unter der Fließgewässersohle kaum noch etwas davon sichtbar. Wenn schließlich nach einigen Jahren auch die Uferrandgehölze nachgewachsen sind, zeugen nur noch die gelben Markierungspfähle vom Leitungsbauwerk unter dem Gewässer.

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Kennen die Bauträger die Stellen, an denen Kriegsmunition aus dem Zweiten Weltkrieg lagert? Wie werden die davon ausgehenden Gefahren vermieden?

Die bekannten Gebiete, die auch in den Karten verzeichnet sind, werden durch die Erdgasleitungen nach Möglichkeit nicht berührt. Die potentiell gefährdeten Bereiche entlang der Trasse werden darüber hinaus im Vorfeld der Baumaßnahme intensiv geprüft. Die von den Erdarbeiten berührten Erdschichten werden in diesen Gebieten vorab auf Munition untersucht. Gefundene Munition wird durch zugelassene Institutionen bzw. Firmen beseitigt.

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Wie wird beim Leitungsbau mit Bodendenkmalen umgegangen?

Schon im Rahmen der Trassenplanung bedienen sich die Unternehmen archäologischen Sachverstands. Durch die fachliche Begleitung von der Planung bis einschließlich der Bauausführung können entweder Bodendenkmale umgangen werden oder wenn dies nicht möglich ist, werden diese Bodendenkmale fachlich begutachtet, dokumentiert und entsprechende Funde in ihrer Einzigartigkeit für die Öffentlichkeit geborgen und auf Dauer gesichert.

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Kontakt

Per Mail oder telefonisch unter 0180/2001072 (6 Ct/Anruf*)

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