Für Deutschland

Der Importbedarf wird in den kommenden Jahren enorm steigen. Deutschland kommt dabei aufgrund seiner geografischen Lage eine Verteilerrolle zu: Im Herzen Europas kreuzen sich die wichtigsten Transportwege für Erdgas. Eine Chance für die deutschen Verbraucher und die wirtschaftliche Entwicklung – die OPAL wird dazu beitragen, sie zu nutzen.

Rund drei Viertel der Welt-Erdgasreserven sind aus europäischer Sicht in einem Umkreis von 4.000 Kilometern via Pipeline erreichbar. Vor dem Hintergrund knapper werdender eigener Ressourcen gilt es, die Chancen zu nutzen, die sich aus der günstigen Lage ergeben. Im internationalen Wettbewerb um zukünftige Erdgaslieferungen ist ein Projekt gestartet worden, das die Versorgung auch in Deutschland sichern wird: der Bau der beiden Pipelines OPAL und NEL.


Direkt an der Quelle

Über die Nord-Stream-Pipeline verbinden die beiden Leitungen OPAL und NEL Europa direkt mit den großen Erdgaslagerstätten in Sibirien. Bis zu 55 Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr – rechnerisch genug zur Versorgung von mehr als 20 Millionen Haushalten – werden in Lubmin bei Greifswald zur Weiterverteilung ankommen. Über die OPAL werden auch deutsche Haushalte davon profitieren. So werden u.a. die WINGAS GmbH zukünftig über einen Zeitraum von 25 Jahren bis zu neun Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr über die Nord Stream geliefert bekommen und die E.ON Ruhrgas AG erhält für den gleichen Zeitraum vier Milliarden Kubikmeter pro Jahr.


Erdgas – Energie für die Zukunft

Deutschland hat sich in internationalen Abkommen zur Senkung seines 
CO2-Ausstoßes verpflichtet. Die damit einhergehenden Herausforderungen für die Unternehmen lassen sich mit dem Wunsch nach einem gesunden Wachstum nur vereinbaren, wenn umweltfreundliche und umweltschonende Energieträger an Bedeutung gewinnen.


Die Vorteile im Einzelnen

  • Die dafür notwendige Infrastruktur wird effizient und umweltschonend ausgebaut,
  • der Transport per Pipeline ist vor allem sehr sicher,
  • bei der Verbrennung von Erdgas entstehen kaum Stickoxide und Ruß sowie im Vergleich zu anderen fossilen Energieträgern weniger CO2


Darüber hinaus leistet Erdgas beim Übergang zu regenerativen Energien einen wichtigen Beitrag: Da die Erzeugung von Strom aus Windkraft und Sonne nicht konstant ist, werden hochflexible und schnell anfahrbare Gaskraftwerke gebraucht, die die Bedarfsspitzen bedienen und Flauten ausgleichen können. Erdgas schlägt damit die Brücke zur zukünftig verstärkten Nutzung regenerativer Energien.


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