Durchdachte Technik

Das bisher größte deutsche Pipelineprojekt OPAL ist eine Milliardeninvestition in die Versorgungssicherheit deutscher und europäischer Kunden. Durchdachte Technik macht den Bau und den Betrieb der OPAL möglich und vor allem sicher.

Der Bau einer Pipeline ist ein Mammutprojekt, allein was die Ausmaße des Vorhabens angeht: Mehr als 26.000 Stahlrohre von jeweils 15 Tonnen müssen rechtzeitig zum Baubeginn geordert, gefertigt, geprüft und an Ort und Stelle gebracht werden, um dort miteinander verschweißt in der Erde zu verschwinden. Jeder noch so kleine Fehler in einer der Schweißverbindungen muss ausgeschlossen werden – daher gilt es, die Pipeline vor Inbetriebnahme mehrfach gründlich zu prüfen. Die Außenbeschichtung aus dem Kunststoff Polyethylen sowie ein aktiver Korrosionsschutz sorgen auch nach der Verlegung dafür, dass der Zahn der Zeit – das heißt der Rost – keine Schäden an der Pipeline anrichtet. Im Inneren des Rohres ist eine Korrosion unmöglich, weil das transportierte Erdgas trocken ist. Die Inbetriebnahme der Pipeline selbst erfolgt erst nach Freigabe durch unabhängige Sachverständige des TÜVs.


Die Verdichterstation

Über 470 km wird die OPAL das Erdgas von der Ostseeküste bis zur Übergabestation im Erzgebirge transportieren. Auf dieser Distanz bremst die Reibung an der Rohrinnenfläche das strömende Erdgas kontinuierlich ab. Um es über die gesamte Strecke nach Olbernhau transportieren zu können, muss das Erdgas daher unterwegs erneut verdichtet, also unter Druck gesetzt werden. Dieser Prozess wird in einer Verdichterstation vorgenommen.


Kontakt

Per Mail oder telefonisch unter 0180/2001072 (6 Ct/Anruf*)

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