Verdichterstation

Verdichterstationen sind ein wichtiges Element im System der Erdgaspipelines. Bei dem Transport verliert das Gas an Druck. Um einen reibungslosen Weitertransport garantieren zu können, muss der Druck daher immer wieder von Verdichtern, vom Prinzip größere Kompressoren, angehoben werden.

Die Moleküle des Gases werden innerhalb des Verdichters wie in einer Wäschetrommel nach außen geschleudert und so zusammengepresst. Mit einem Druck von 100 bar verlässt das Erdgas dann die Verdichterstation. Zum

Vergleich: In einem Erdgasfahrzeug wird das Erdgas mit einem Druck von rund 200 bar gespeichert.

Für die Erdgasleitung OPAL wurde die Verdichterstation Radeland, auf halber Strecke zwischen Lubmin und Olbernhau, südöstlich von Berlin, errichtet. Von hier aus wird zudem Erdgas für den Großraum Berlin-Brandenburg ausgespeist, der nötige Druck für den Weitertransport nach Süden aufgebaut und eine Verbindung mit bestehenden Fernleitungsnetzen hergestellt – unter anderem soll die OPAL an dieser Stelle mit Erdgasfernleitungen der Schwestergesellschaft WINGAS TRANSPORT, über die JAGAL, verknüpft werden. Die Station verfügt über drei Gasturbinen mit jeweils ca. 30 Megawatt Leistung.


Modernste Standards

Zum Schutz der Menschen und der Umwelt werden mehrere Maßnahmen ergriffen, um die Geräusche zu minimieren, die durch die von Gasturbinen angetriebenen Verdichter entwickelt werden. Die geplante Station für die OPAL-Erdgasfernleitung ist vom Design und der Auslegung mit den modernsten Verdichterstationen der Schwestergesellschaft WINGAS TRANSPORT in Rückersdorf bei Gera und im Raum Lippe bei Bad Salzuflen vergleichbar: Gedämmte Hallen verringern bereits das Lärmaufkommen in unmittelbarer Umgebung. Zudem wird für den Bau eines Verdichters der Standort immer so ausgewählt, dass Anwohner und Umwelt so wenig wie möglich gestört werden.


Kontakt

Per Mail oder telefonisch unter +49 561 301-3301

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