Geplanter Verlauf


Geplanter Verlauf

Die OPAL verläuft vom Anlandungspunkt der Nord-Stream-Pipeline in Lubmin bei Greifswald in südlicher Richtung bis nach Olbernhau an der deutsch-tschechischen Grenze. Die 470 Kilometer lange Trasse durchquert die drei Länder Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und den Freistaat Sachsen. Auf der Strecke werden weitere Anbindungspunkte zur Vernetzung der europäischen Erdgasinfrastruktur geplant.

Es ist nicht immer die kürzeste und damit wirtschaftlich günstigste Strecke, die für den Verlauf einer Pipeline gewählt wird. Auch die OPAL wird vielmehr den für Mensch und Umwelt sinnvollsten Weg nehmen. Bei der detaillierten Streckenplanung werden folgende Aspekte beachtet:

  • die Erhaltung ökologisch wertvolle Bereiche,
  • der Schutz von Infrastrukturelementen wie Verkehrswegen und bebauten Flächen,
  • die Nutzung von bereits vorgegebenen Trassenkorridoren wie Straßen oder Eisenbahnstrecken, 
  • die Versorgungssicherheit in Deutschland und Europa sowie der angebundenen Regionen entlang der Pipeline.

So konkretisiert sich im Dialog zwischen Behörden und Bauträgern der zunächst breit angelegte Planungskorridor zu einer parzellengenauen Trasse.


Geografische Herausforderungen

Bereits auf dem ersten Streckenabschnitt im Norden quert die Pipeline nach wenigen Kilometern den Fluss Peene. Im brandenburgischen Trassenverlauf stellt das Nebeneinander vom trockenen „Märkischen Sand“ mit seinen Kiefernwaldungen und den verschiedenen Niederungsbereichen eine besondere planerische und bautechnische Herausforderung dar. In Sachsen wird unter anderem bei Meißen/Coswig die Elbe gedükert und die Autobahn A4 zwischen Chemnitz und Dresden gequert. Anschließend erreicht die Erdgasleitung die Mittelgebirgslandschaft, wo sie in Olbernhau im Erzgebirge den höchsten Punkt der Strecke markiert. Insgesamt überwindet die OPAL in ihrem Leitungsverlauf einen Höhenunterschied von 700 Metern.



Kontakt

Per Mail oder telefonisch unter 0180/2001072 (6 Ct/Anruf*)

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